AktuellesInformationenSchuleUnterrichtUNESCOInterner Bereich Koblenz, den  22.02.2012 

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Geschichte des Eichendorff-Gymnasium


 

Das Eichendorff-Gymnasium blickt auf eine mit der Stadt Koblenz eng verbundene Tradition zurück: Es ist hervorgegangen aus einer 1855 im ehemaligen Krämerzunfthaus (Kornpfortstraße 17) gegründeten "Königlichen und Städtischen Gewerbeschule", die 1871 in das ehemalige Kauf- und Schöffenhaus (heute Mittelrhein-Museum) am Florinsmarkt übersiedelte.

 

Im Laufe der Zeit erwarb die Schule die Rechte eines Realgymnasiums; 1907 wurde ein Schulneubau an der Ecke des soeben entstandenen Kaiser-Wilhelm-Rings (heute Friedrich-Ebert-Ring) und der Casinostrasse übergeben, und zum Einzug erhielt die Schule den Namen "Kaiser-Wilhelm-Realgymnasium und Realschule".

 

Hieraus wurde später das "Städtische Gymnasium", dann das "Staatliche neusprachliche und naturwissenschaftliche Gymnasium", das seit 1966 den Namen "Eichendorff-Gymnasium" trägt.

 

In der Festschrift zum 100jährigen Bestehen der Schule schrieb der damalige Minister für Unterricht und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Albert Fink, die Schule sei in der langen Zeit ihres Bestehens zu einem jener geistigen Zentren der schönen Stadt an Rhein und Mosel geworden, das nicht mehr weggedacht werden könne. Leider ist das 1907 errichtete Schulgebäude den Bomben des letzten Krieges zum Opfer gefallen; der Unterricht nach 1945 fand in den Kellerräumen und einigen notdürftig eingerichteten Klassen sowie in den weniger zerstörten Räumen des Görres-Gymnasiums statt. An alter Stelle wurde in den 50er Jahren mit großem finanziellen Engagement der Stadt das heutige Schulgebäude errichtet.